Einstufung Pflegeversicherung. Hilfe bei der Antragstellung

Die Einstufung des Pflegebedürftigen in einen der 5 Pflegegrade entscheidet über den Umfang der Leistungen der Pflegeversicherung. Die Krankenkassen ermitteln die Pflegebedürftigkeit zum einen mit einer Untersuchung des medizinischen Dienstes der Krankenkassen und beziehen andererseits den von Ihnen ausgefüllten Antrag, Fragebögen und das sogenannte Pflegetagebuch in die “Bewertung” mit ein. Deshalb ist beim Ausfüllen der Anträge, Fragebögen oder des Pflegetagebuches große Sorgfalt geboten. Die Praxis zeigt uns, dass fast jeder an dieser Stelle Beratung braucht. Hier helfen wir gern.

Tipps:
Fordern Sie bei Ihrer Krankenkasse zusammen mit dem Informationsmaterial über die Pflegeversicherung einen Antrag zur Einstufung an. Studieren Sie die Informationen sorgfältig.
Lassen Sie sich von uns für die Antragstellung oder auch für das Ausfüllen des Pflegetagebuches beraten.
Achtung: Anspruch auf Leistungen der Pflegeversicherung besteht nur für Tätigkeiten, die der Pflegebedürftige nicht mehr (oder nur mit Anleitung) kann.
Beispiel: Wenn Sie angeben: "Meine Mutter schafft es gerade noch, sich selbst zu waschen " so heißt das: Sie kann es noch selber machen. In diesem Fall tritt die Pflegeversicherung nicht ein.
Beachten Sie, dass der medizinische Dienst der Krankenkassen erst etwa drei bis vier Wochen nach der Antragstellung die Untersuchung (bei Ihnen zuhause) durchführt.

Wünschen Sie mehr Informationen zu diesem Thema. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf.