Ratschläge

Fit durch eine gesunde Lebensweise


Eine gesunde Lebensweise hat im Alter eine besondere Bedeutung. Denn wer sich gut ernährt und bewegt, ist in der Regel leistungsfähiger und gesünder. Doch gerade die Ernährung entspricht oft nicht den Bedürfnissen.
Hierzu ein paar einfache Tipps.
Trinken Sie ausreichend, mindestens 1,5 - 2 Liter Wasser täglich. Da im Alter das Durstempfinden nachlässt, stellen Sie sich die Trinkmenge morgens für den Tag bereit, damit Sie kontrollieren können, wie viel Sie getrunken haben. Besonders demente Menschen brauchen hier Hilfe.
Essen Sie mehrere kleine Mahlzeiten.
Essen Sie reichlich Obst und viel Gemüse, denn diese Lebensmittel enthalten viele Vitamine und Mineralstoffe jedoch weniger Kalorien. Dadurch entsprechen Sie ganz besonders den Bedürfnissen in späteren Jahren, da hier der Kalorienbedarf zwar sinkt, der Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen jedoch nicht.
Achten Sie auf Ihre Calcium Versorgung und trinken viel Milch bzw. essen Milchprodukte. Wer keine Milch mag oder verträgt, kann auf Dickmilch, Joghurt, Kefir o. ä. ausweichen. Auch Käse insbesondere Hartkäse( z.B. Emmentaler, Parmesan) hat viel Calcium.
Gehen Sie jeden Tag nach draußen. Unter Einfluss des Sonnenlichtes wird aus einer Vorstufe in Ihrer Haut Vitamin D gebildet, das zum Aufbau und Erhalt des Knochens notwendig ist.

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Heim oder Daheim? Wer früh plant, findet die beste Lösung


Können wir im Alter daheim bleiben oder ist es besser, in ein Altersheim zu gehen? Das sind Fragen, die oft verdrängt werden, bis die Umstände zu einer Entscheidung zwingen. Doch unter Zeitdruck kommen nicht immer die besten Lösungen zustande. Generell gilt, wer früh plant, findet für sich auch den optimalen Weg. "Die Frage Heim oder Daheim muss individuell entschieden werden, da gibt es kein Patentrezept". Dennoch gibt es einige Anhaltspunkte, die eine Entscheidung erleichtern. Ein starkes soziales Umfeld mit Familienangehörigen oder Freunden, die sich kümmern, ist sehr wichtig, wenn man zuhause bleiben möchte. Dagegen sind Patienten, die unter Demenz leiden, weglaufen oder desorientiert sind, in einer speziellen Pflegeeinrichtung oft besser aufgehoben. Grundsätzlich ist es aber heute möglich, auch schwer erkrankte Menschen zuhause zu betreuen und zu pflegen, aber das will gut geplant sein. Dabei sind wir ihnen gern behilflich.
Planen Sie rechtzeitig gemeinsam mit ihren Angehörigen.
Was sind die Folgen, wenn Sie zuhause bleiben? Was muss organisiert werden?
Lassen Sie sich vom Krankenpflegeverein beraten.

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Pflegende Angehörige. Aus Nächstenliebe an sich selbst denken

Rund dreiviertel aller pflegebedürftigen Menschen werden zuhause versorgt. Dabei tragen die Angehörigen oft über Jahre die Hauptlast der Pflege. Körperliche und seelische Erschöpfung, familiäre Spannungen und Isolation durch die zeitliche Belastung sind häufig die Folge.

Die Überbelastung führt nicht selten zu einem Zusammenbruch. Deshalb ist es wichtig, dass Angehörige auch an sich selbst denken und vorbeugen. Verhindert wird das oft durch ein schlechtes Gewissen.

Unser Rat:
Planen Sie gezielt Freiräume, z.B. indem Sie die Nachbarschaftshilfe in Anspruch nehmen.
Pflegen Sie Ihre Beziehungen.
Nehmen Sie Angebote für Gespräche in Anspruch.
Legen Sie gemeinsam mit Ihrer Familie eine genaue Aufgabenteilung fest.
Es gibt vielfältige Hilfsangebote in Ostfildern für ältere Menschen und pflegende Angehörige.

Der Krankenpflegeverein Ostfildern e.V. berät Sie gerne.
Gesprächsgruppen und Schulungen für pflegende Angehörige
Einstufung in die Pflegeversicherung
Verhinderungs- und Kurzzeitpflege
Besuchsdienst für verwirrte Menschen
Hilfe für Schwerkranke und Sterbende.

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Damit die Medizin auch wirklich hilft ...


Arzneimittel helfen. Allerdings nur, wenn sie von den Patienten richtig angewendet werden. Schätzungen der Welt-Gesundheitsorganisation (WHO) aus dem Jahr 2003 ergaben, dass sich lediglich die Hälfte der Patienten an die Anweisungen von Arzt, Apotheker oder den Beipackzettel halten. Und das kann Auswirkungen auf den Krankheitsverlauf haben.
Lagertemperaturen:

Achten Sie auf die Angaben für die Lagerung.
"Raumtemperatur": das bedeutet eine Lagerung bei 15 bis 25 C°
"Kühlschrank": das bedeutet eine Lagerung bei 2 bis 8 C°
Arzneimittel nie im Tiefkühlfach aufbewahren.
Achtung: Im Kühlschrank besteht Frostgefahr an der Rückwand.
Haltbarkeit:

Beachten Sie Haltbarkeitsdatum und Aufbrauchanweisungen.
Aufbrauchfristen bei geöffneten Packungen:
Konservierte Augentropfen halten ca. 4 - 6 Wochen
Tropfen und Säfte i. R. 6 Monate
Wasserfreie Salben etwa 1 Jahr
Wasserhaltige Cremes ca. 3 - 6 Monate
Einnahme:

Achten Sie prinzipiell darauf, wann ein Arzneimittel eingenommen werden soll (z.B. nach, vor oder während des Essens). Denn der Zeitpunkt der Einnahme hat Einfluss auf die Wirksamkeit.
Wechselwirkungen:
Wechselwirkungen zwischen Arzneimitteln und Nahrungsmitteln sind möglich, zum Beispiel bei Grapefruitsaft, Tee, Kaffee, Milch.
Wechselwirkungen zwischen einzelnen Arzneimitteln sind möglich (z.B. langsameren Abbau).
Teilung und Zerkleinerung von Tabletten:

Nur Tabletten mit Bruchkerbe teilen.
Geteilte Tabletten nicht lange lagern.
Zermörsern nur im Einzelfall.
Häufig zerstört das Zermörsern die Wirkungsweise, z.B. bei magensaftresistenten Zubereitungen.
Besonderheiten bei Tabletten:

Schlucken Sie Tabletten mit aufgerichtetem Oberkörper mit einem Glas Wasser. Keinen Tee, Kaffee, Milch oder andere Getränke verwenden.
Besonderheiten bei Brausetabletten:

Unmittelbar vor dem Einnehmen auflösen. Denn wenn die aufgelösten Tabletten zu lange stehen, verändern sich viele Wirkstoffe.

Nur Wasser zum Auflösen nehmen, andere Getränke sind ungeeignet.
Besonderheiten bei Säften:

Suspensionssäfte bitte vor Gebrauch schütteln, denn die Wirkstoffpartikel setzen sich bei längerem Stehen ab. Antibiotikasäfte (Trockensäfte) nach der Zubereitung im Kühlschrank lagern.
Besonderheiten bei Augen, Nasen- und Ohrentropfen:

Vor der Anwendung in der Hand auf Körpertemperatur anwärmen.
Ohrentropfen: Kopf nach dem Einträufeln ca. 3 Minuten auf der Seite gedreht lassen – keine Watte in den Gehörgang stopfen.
Falls mehrere Augentropfen verordnet sind, einige Minuten Abstand lassen zwischen den Applikationen.
Besonderheiten bei Salben etc.:

Speziell verordnete und hergestellte Rezepturen sind zum Teil nicht konserviert, deshalb auf die Aufbrauchfristen achten.

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